Riley Holloway Los Angeles, US, 1989

 

Riley Holloway lebt und arbeitet in Dallas, US. Der Hunting Prize Finalist entwickelte schon früh ein Interesse an der Kunst und lernte von seiner Mutter, die selbst Künstlerin ist. Er besuchte das Art Institute of Dallas und die Florence Academy of Art. Danach absolvierte er eine Residency im Fairmont Hotel in Dallas.

 

Holloway zeichnet sich durch seine dynamische Arbeit und seinen frischen Blick auf die figurative Kunst aus. Seine Bilder werden oft von Texten und anderen persönlichen Referenzen begleitet, die in das Werk eingebettet sind. Holloway versucht mit seiner Maltechnik, Tiefe in den Porträts zu schaffen. Weiche Passagen werden begleitet von kräftigeren Markierungen. Hierfür verwendet er Holzkohle und Handzeichnungen und bearbeitet und manipuliert diese in Verbindung mit Ölfarbe. Zusätzlich schafft er auch ein Gegengewicht von Rauheit und Männlichkeit, welches in den Werken zu sehen ist. Dies geschieht mit Hilfe von „unvollendeten" Aspekten durch Materialien wie Nägel u.ä.. Riley Holloways Ästhetik schafft vertraute Räume, die reich an Geschichten und frei von Einschränkungen sind. Seine Technik kreiert Inhalte die reich an Dramatik, Geschichte und Intimität sind.

 

„Meine Arbeit beginnt mit dem Individuum. Ich habe schon immer Menschen beobachtet und begegne Menschen, die mich durch ihre Mode, Persönlichkeit oder ihr Gespräch inspirieren. Ich versuche Werke zu schaffen, die tiefgehende Geschichten erzählen und die Person, die ich male, so wie sie ist, frei von Einschränkungen, darzustellen. Hierfür nutze ich die Geschichten der Person und lasse davon meine Arbeit inspirieren. Ich benutze traditionelle Zeichen- und Ölgemäldetechniken, um die Eigenschaften der Person möglichst genau zu vermitteln."